Liebevoll auf Straßenschildern mit Ch. Ch. Abgekürzt hat diese Stadt mit überdeutlicher Bekenntnis von Religionszugehörigkeit etwa den Charme des schon früher erwähnten Labyrinths. Die Post kann meine Erwartungen nach Briefen nicht erfüllen und die Kathedrale hat etwa die doppelte Größe der Kirche meines Heimatortes. Auf dem Platz davor sammelt sich neben öffentlicher Kunst und Straßenkünstlern eine Meschpoche von Würstchenbuden im Schloß Neuschwanstein Design an, wie passend. Allenthalben die Unterkunft hat schon wieder Stil, es ist mal wieder ein Gefängnis. Da ich den Gag schon gebracht habe folgt dieses Mal keine Geschichte über den zwanghaften Aufenthalt in der Vollzugsanstalt, sondern einfach nur die Information darüber, dass dieser Block an Zellen noch etwas Stilvoller angelegt wurde als der in Australien. Zwar sind die Doppelzimmer klein, aber das Unterhaltungsangebot riesig: Ein Poolbillardtisch mit Aussicht, Ein Fernsehraum und sogar ein eigenes Kino, offen für jeden, sobald es frei war (hier sei anmzumerken, dass 'Being John Malkovic' durchaus ein sehenswerter Film ist). Die Betten bequem, der Service ohne Beanstandung, alles gut. Selbst der Zweiwüchige Stellplatz fürs Auto wurde in Verbindung mit einem Ölwechsel vermittelt. Und das kostenlos. Also war alles bereit für den Abflug, nur die Tickets mussten wir noch in AKL besorgen, Scheibenkleister, aber es ging nicht anders. Das schmälert aber trotz der teilweise verwirrenden Straßenführung in Ch. Ch. Nicht die Eindrücke über die Bevölkerung dieser zweitgrüßten Stadt des Landes, in die wir nach Rückkehr aus dem Inselreich mit eigenen Münzen zurückkehren werden.
Schöne Grüße
Der Insasse
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