Dienstag, 18. September 2012

Besucher auf der Couch

Nach fast einem Jahr melde ich mich zurück - und zwar mit einer wie ich finde coolen Story.

Ich bin seit geraumer Zeit bei Couchsurfing angemeldet, aber da ich selbst ja sehr viel Reise hatte ich bisher kaum die Gelegenheit mich als Gastgeber anzubieten. Gestern war es allerdings soweit und es hat sich richtig gelohnt. Ich habe auf der 'Ich suche' Seite von Couchsurfing zwei Jungs entdeckt, deren Plan es ist auf Inline Skates von Amsterdam nach Istanbul zu fahren. Verrückt, dachte ich. Also genau das richtige für mich, ich liebe verrückte Sachen, also bot ich den beiden an hier zu schlafen. Es stellte sich heraus, dass die beiden sehr angenehme Zeitgenossen sind, die das alles noch dazu aus Überzeugung für einen guten Zweck tun. Ich freue mich daher zumindest durch einen Schlafplatz zum Gelingen beizutragen.

Des weiteren wünsche ich natürlich Joel und Jonny alles Gute für die Weiterreise.

Wer sich für mehr interessiert, der besuche bitte ihre Hompage, dort findet man alle wichtigen Informationen.

Und hier noch ein Bild


Jonny, Joel, Ich

Der Couchbesitzer

Donnerstag, 10. November 2011

See you in Hollywood! (mit Reiseschaf)

Und es ist wieder soweit: Jahresendzeit ist Reisezeit. So sitze ich mal wieder mehr oder weniger vorbereitet in einem Flugzeug mit einem Kranich auf dem Heck, schlürfe Piper Champagner, Rotwein und bekomme Sterneküche auf en Tich, während das Bordentertainment Lady Gagas Monsterball zeigt. Es erinnert mich an den Film Toby McGuire, wenn Renée Zellweger sagt: früher bekam man in der first Class das bessere Essen, heute bekommt man das bessere Leben. Und was gibt es besseres als zu reisen!

In etwa 10 Stunden werde ich in Hollywood landen, um ein Haar wäre auch Halle Berry im gleichen Flieger gewesen, naja, dafür bin ich hier. Wie ich finde ein adäquater Ersatz. Neben mir auf dem freien Platz habe ich meinem Reiseschaf platz gemacht, dem es offenbar gut geht, obwohl es schon First Class hinter sich hat. Hier ist es aber geselliger...

Ich hoffe derweil in LAX einen offenen W-Lan Zugang zu finden, um dies zu posten. Ansonsten wird es warten müssen bis Kiwiland. Bis dahin allen eine schöne Zeit. Keep Gaga

Der Hirte

Dienstag, 14. September 2010

Sophokles!

Oder Rehakles, das ist hier die Frage. Oder geht es um das Ding an sich? Ich geb mir lieber die Kant(e) allabendlich mit billigem Essig... ähm: Wein!

Aber mal im Ernst:

Athen ist großartig. Etwas dreckig zwar, aber durchaus interessant. Und überraschend (böse Zungen behaupten verwirrend, aber was soll's) ist es ohnehin. hinter jeder Ecke lauern neue Erlebnisse, im Guten wie im schlechten.

Allgemein gilt zu sagen: Athen ist eine europäische Hauptstadt. Essen ist hier etwas teurer als gewohnt, aber auch das war irgedwie klar. Wen ich auch finde, dass 14 Euro für einfache Pasta etwas übertrieben ist. Dafür ist allerdings der Service gut: Man bekommt verlorene Handys rennend nachgetragen, sehr löblich.

Nun aber zu wahrlich interessantem Oevre der Stadt, oft kopiert und nie erreicht: die Akropolis, die Stadt über der Stadt, der Klassiker, der sogar in der Lindenstraße erwähnung findet. Besonders empfehlenswert ist der Eintritt gegen 16 Uhr im Spätsommer als Student (das Licht ist super und der Eintritt frei). Empfehlenswert ist auch ein wenig bis nicht bewölkerer nachmittag, da Athen im Allgemeinen unter einer etwas, sagen wir. dickeren Luft leidet. Aber die Sehenswürdigkeit an sich ist unumgänglich. auch für Mehrfachtäter, wie ich mal spontan festlege. ICh hätte übrigens auch die 12 Euro für die Akropolis, das Dionysos Auditorium, die Agora, den Zeustempel, und alles andere was in dem Kombiticket enthalten ist gezahlt, es lohnt sich wirklich. Es reicht definitiv für einen halben, wenn man sich gemütlich herantastet auch gut und gerne für einen ganzen Tag zur Ausgestaltung, vor allem, da die Reihenfolge weder Datums noch Zeitgebunden ist.

Ein weiteres Highlight ist für mich das alte Olympiastadion. Komplett aus Marmor (wird im Audioguide mehrfach erwähnt) fasst es über 60.000 Zuschauer und ist etwa 2400 Jahre alt. Hier wurde schon 1896 bei den ersten olympischen Spielen die Deutsche Mannschaft Olympiasieger im Tauziehen und endete 2004 der Marathonlauf. Auch sehr zum empfehlen ist diese Sehenswürdigkeir im guten Licht, das hier ohl eher morgens gegeben ist, abends aber auch nicht weniger eindruck, allerdings mehr Schatten macht. Morgens hat man hier auch den Vorteil, dass die fast perfekte aussicht auf die Akropolis im Bild nicht durch Gegenlicht getrübt wird. Hier fühl man sich tatsächlich wie in einer Zeitmaschine und kann zwischen 400 vor Christus und heute in beliebigen Sprüngen hin und herreisen.
Das soll erst mal als Eindruck genügen, Bilder folgen hoffentlich bald

Der Grieche

Dienstag, 27. Juli 2010

Kelvin?



oder Kevin?
NEIN! Calvin. Ich stehe gerade mit meinem kleinen Apfel vor der Kathedrale in der der Reformator Calvin die Schweiz beprdigte etwas weniger katholisch zu sein und mehr zu protestieren. Rein hab ich mich noch nicht getraut, kommt aber noch. Ansonsten ist Genf eine Schöne Stadt, mit niedlichen Gebäuden, stellenweise aber auch ähnlich hässlich wie jede andere europäische Neustadt die ich bisher gesehen habe.

Fassen wir kurz die zwischenmeldung zusammen:

Ersteindruck von Genf: Gut
Wetter: Gut
Lau(san)ne: Gut

Gesamteindruck: Gut


Der Reformator

Donnerstag, 17. Juni 2010

118.080

So viele Minuten ist mein letzter Eintrag her.
Seit dem war ich recht fleißig und habe heute wieder eine Gelegenheit etwas lebenswichtiges zu verkünden:

Ich habe soeben meine letzte Klausur bestanden!

Und jetzt feiere ich.

Guten Abend

PS: Feiern war mehr symbolisch gemeint, da mein Hals sich jeder Produktion kommunikationsfördernder Laute verweigert. Aber innerlich hüpft alles.

Sonntag, 28. März 2010

Donnerstag, 25. März 2010

Diese eine Jahreszeit...

ähm, wie hieß di noch gleich?
Ach ja:

Sommer!

Nur um die negative Stimmung die mir beim Bloglesen entgegenhüpft so auszutreiben, wie die letzten Tage den Winter. Und wenn es doch nochmal kälter wird: einfach video neu starten

Der Sommrige

Dienstag, 23. März 2010

Mitleid

Weil man auch mal mit Freunden mitleiden kann:

Herbert

Alles Gute an alle, denen dieses Lied was sagt

Freitag, 12. März 2010

Hier noch ein

Video das meinen Gemütszustand beschreiben könnte


http://www.youtube.com/watch?v=Jw_tClGiLzc



Der Untote

Montag, 1. März 2010

Bei mir piept's

Und zwar in echt, also eigentlich schon eine Täuschung meines Körpers, aber ich höre es trotzdem.

Hörstürze sind nicht schön, aber heilbar.

In diesem Sinne

Der Piephahn

Freitag, 26. Februar 2010

Aus aktuellen Anlässen

Da ihre Organisationen durch verschiedene personelle Umstellungen in der letzten Woche, zolle ich meinen Tribut in humoristischer Weise der (den) Kirche(n)

Dank an M. Käßmann, meine Bewunderung vor soviel Integrität
und Herrn Zollitsch, schwierige Position, sicherlich. Vielleicht sollter er seinem Augsburger Kollegen mal die Karrierelaufbahn der protestantischen Kollegin nahelegen



Der Verwunderte

Donnerstag, 18. Februar 2010

Ankunft

Ankommen ist doch anstrengender als man denkt. darum an alle die auf mehr Infos warten das hier:

etwas Geduld ist angesagt

der Ankünftige

Mittwoch, 17. Februar 2010

Geistesblitz

Mir ist aufgefallen wie schnell es dunkel wird, wenn gar kein Sommer ist...

Der Erhellte

Dienstag, 16. Februar 2010

Dzschörmenie

hat mich kalt erwischt.Ich bin wieder hier und auf Schneelevel, also nicht mehr nur am Fuße von Bergen, auf denen Schnee liegt.
Schöne Grüße aus dem weißen Zeug

Der Schneemann

Mittwoch, 10. Februar 2010

An Alle

Ich verlasse das Land.

Und ich entschuldige mich fuer die nicht erbrachten Berichte. Die Fehleistungen werde ich nachholen, sobald ich Deutschland wieder an mich gewoehnt habe. Danke fuers lesen waehrend meiner Abwesenheit

Der baldige Ex-Kiwi

Montag, 1. Februar 2010

Ich hab es getan

An alle mit schwachen Nerven: bitte nicht weiterlesen (ich mein es ernst)












Ich bin gerade ays einem Flieger gesprungen und habe es genossen. Vidoe und Bild folgen bald mit dem gesetzteren Bericht.

Wohoooo

Der Sturzflieger

Donnerstag, 28. Januar 2010

Das Ende

Der Cookinseln ist Nahe. Allerdings werden wir bis dahin in weiter Ferne sein, dann nämlich, wenn der (wahrscheinlich) Hurricaine Neisha über den Pazifik fegt. Frühwarnsystem (und Urlaubsplanung) sei Dank sind wir nämlich nun auf dem Flug von Rarotonga nach Auckland, etwa 24h bevor das Windlein bläst. Wie genau, das weiß keiner, aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass ein paar Dächlein sich danach auf hoher See wieder finden. Das ist aber nur ein furioser Abschied von der Insel, die uns so viel schönes geboten hat.


Nicht zuletzt der weiße Ring aus Sand, der die Insel umgibt auf der wir uns nun hauptsächlich aufgehalten haben machte diesen kleinen Abstecher aus Neuseeland mehr als erträglich. Bblaues Meer, stetige 28°C und die nicht minder warmhezigen Menschen trugen ebenso ihren Teil bei den Aufenthalt zu verschönern. Allerdings darf man an dieser Stelle auch wissen, dass zum Beispiel Preiserhöhungen auf den Cooks nicht gerade zärtlich durchgeführt werden. Auch das Informationssystem hinkt in dieser Hinsicht etwas nach. So beträgt etwa die Departure Tax, also die Ausreisesteuer, nicht, wie auch noch im Reiseblatt der Insel ausgeschrieben 30$, sondern fast das doppelte, nämlich 55$. Auch der Internetpreis für WiFi hat sich erhöht, hier hat sich aber die Telecom einen exakten Sprung von 100% erlaubt. Während früher 15$ der Preis für 100MB Datenvolumen ganz moderat erschienen, kriegt man für den gleichen Betrag mittlerweile nur noch 50 MB. Auch eine Art, Einsicht zu zeigen. Auch sonst sind die Insulaner recht erfinderisch, was das Umwandeln von Luft in Geld anbelangt. Einmal versehentlich durch den Flughafenparkplatz fahren – 50 Cent, ein Liter Milch fast 3$, usw. - Auf der anderen Seite wurde uns das komplette Geld von der Bootsfahrt erstattet, also der Teil, den wir nicht genutzt haben und auch das Hostel rechnete fair ab.

Ein Highlight des Ideenreichtums war es sicherlich, einen Roller zu leihen. Auf der kleinen Insel waren wir so schnell überall dann wann wir da sein wollten. Ein weiteres Hindernis auf dem Weg zur Miete war hier allerdings, dass man einen Cookinseln Führerschein braucht – nicht mal der Internationale wird hier anerkannt, auch ein Souvenir, zumal die Vermietung dafür bezahlt hat.

Positiv herausheben möchte ich allerdings die Preisgestaltung beim Verkauf von Speiseeis: 2 Riesenkugeln, die schneller schmelzen als der Normalsterbliche lutschen kann für 3$ ist unschlagbar.


Kurz bevor Abflug hat mir der nette Mann vom Markt auch noch meine bestellte und mit meinen Initialien versehene Trommel gebracht und wenn wir noch heute nach Christchurch kommen ist der Tag, bis auf den fehlenden schlaf perfekt.


Grüße mittlerweile aus Auckland


Der Reisende

Kreuzfahrt

Anm. d. Red.: dieser Eintrag wurde erst spät eingestellt, um die daheimgebliebenen nicht unnötig zu beunruhigen

Das ist es, was wir morgen mehr oder weniger antreten werden. Aber keine Angst, es wird unsere ohnehin angeschlagenen Finanzen nicht start belsaten, denn Luxus wird es nicht geben. Wir werden ein Frachtschiff, dass auch Passagiere mitnimmt besteigen und so zu drei Inseln kommen, die wir uns per Flieger nicht leisten könnten. Ob ich den Wellengang überleben werde? Finden wir es raus. Immerhin ist es schon wieder ein kleine Abenteuer und so schlimm können 3 Tage auch wieder nicht werden, denke ich. Also freue ich mich auf die Schiffahrt mit Selbstversorgung und drei Landgängen im Paradies, bevor es wieder zurück auf die Hauptinsel geht und von da aus auch irgendwann wieder ins etwas kühlere Neuseeland, um mich auf die Rückkehr ins winterliche Deutschland vorzubereiten.

Schöne Grüße und Schiff Ahoi

Der Matrose

Nachtrag

Allein die Anfahrt auf die erste Insel dauerte 44 Stunden. Und das Schiff war nicht so groß wie ich dachte. Kurz gesagt: Ich liege jetzt seekrank in einem Krankenhaus, die Fähre legt ohne uns ab und ich hoffe auf einen Charterflug mit Air Rarotonga. Damit hätte ich nicht gerechnet.
So langsam wird es wieder besser und Julius ist gerade die Rucksäcke vom Schiff abholen gefahren worden. Unglücklicherweise regnet es hier seit einer Woche zum ersten Mal, und wir wissen ja wie das im Meer so ist: Wenn, daann richtig. Was würde ich nur ohne ihn machen. Jetzt muss mich nur noch meine Versicherung hier anrufen, damit wir eine Läsung finden, uns beide hier weg zu kriegen. Ich seh es mal positiv: so günstig fliegt hier kaum einer Air Rarotonga! Auch wenn ich mir durchaus andere Umstände gewünscht hätte, als 30 Mal in 30 Stunden übergeben – andererseits: auch ne Art von Diät (die ich allerdings nicht nötig gehabt hätte)

Diese Geschichte wird bald von Anfang an und in ihrem ganzen Ausmaße erzählt!

Samstag, 16. Januar 2010

5 Uhr morgens

Und das schon zum 2. Mal heute. Am längsten Tag meines Lebens – genau 43 Stunden und 5 Minuten – dem 14.Januar 2010, an dem ich den 13. September zurückkriege sitze ich nun in der Lounge des Hostels in dem wir unterkommen werden. Allerdings erst heute Nacht. Check in immerhin um 10, was bedeutet, dass ich noch 5 Stunden warten muss.
Zu den Cookinseln: Landung um 2.40 Ortszeit (selbstverständlich nachts, man will ja was vom Tag haben) sternenklarer Himmel und HEISS. Also besser schwül. Aber was habe ich von den Tropen erwartet? Definitiv nicht erwartet habe ich die Größe des Flughafens. Ein Terminal, ein Flugzeugstellplatz, ein Gate und eine Ankunftshalle mit einem Gepäckband. Und einem Alleinunterhalter, der auf selbigem stehend, die Gäste mit seine Ukulele begrüßt. Auch die Shuttles sind da. Unsers bringt uns zum Rarotonga Backpackers wo ich nun in der Lounge sitzend meine Gedanken in Schrift fasse. Die Sterne sind toll anzusehen. Wolkenloser Himmel und kaum Licht was den Ausblick stören könnte. Komischerweise sehe ich Lichtblitze am Horizont und spüre Trofen, ein seltsamer Regen, so ganz ohne Bewölkung. Auf jeden Fall bin ich gespannt auf den morgigen Tag und die erste tropische Sonne in einem Land mit zivilisierter Sprache. Die ersten Eindrücke sind jedenfalls gemacht und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich gleich Julius' Idee folge und noch ein bißchen schlafe.

Gute Nacht Welt!

Der Insulaner

PS: Der nächste Morgen

Check in kann schon um 9 gemacht werden, wie herrlich flexibel. Auf welchen Namen haben sie gebucht? Komisch, dafür haben wir keine Buchung. Wie haben sie gebucht? Hostelworld? Dann ist die Buchung vll noch nicht durch. Ohje. Soviel Streß beim Einchecken nach einer so langen Nacht, naja, aber es ist wenigstens schln hier (davon abgesehen, dass ich selten so geschwitzt habe)
Nachdem wir lange nach Buchungsnummern gesucht habe und fündig wurden stellte sich heraus, dass wir nicht im Rarotonga Backpackers, sondern im Rarotonga intenational Backpackers gebucht sind. Und das obwohl wir vor Buchungsbestätigung nochmal den link auf der Buchungsseite angeklickt haben und definitiv das Rarotonga Backpackers angezeogt wurde. Wie nervig. Wenigstens sind die Insulaner so flexibel uns dann von dort abzuholen. Nicht ganz so schön wie das erste Hostel (da ohne Pool und ohne Hauseigenen Strand) aber sehr sympatisch war der Empfang mit detailierter Information über das, was man so machen kann, falls man die Hitze erträgt (ich habe den Eindruck, Tauchen und Schnorcheln sind hier nicht nur aufgrund der tollen Lagunen so beliebt.
So startet der erste Inseltag in den Tropen etwas verwirrt aber doch gediegen und nach 4h Mittagsschlaf sind wir nun auch für andere Schandtaten bereit. Rarotonga, wir sind da!

Kia Orana

Der Insulaner